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Angst & Panikattacken

Hypnosepsychotherapie bei Angst und Panikstörungen – Praxis im 4. Bezirk Wien

Das Herz rast. Die Luft wird knapp. Ein Gefühl, als würde der Boden wegrutschen oder die Beine versagen – und dabei ist die Situation, in der Sie sich befinden, objektiv vollkommen harmlos. Oder vielleicht kennen Sie es anders: eine leise, anhaltende Anspannung, die einfach nicht weicht. Ein ständiges inneres Wachsein, das erschöpft.

Was ist Angst – und wann wird sie zum Problem?

Angst ist zunächst etwas zutiefst Menschliches und Sinnvolles. Sie versetzt den Körper in Alarmbereitschaft, mobilisiert Energie und ermöglicht es, in gefährlichen Situationen rasch zu reagieren. Herzschlag und Atmung beschleunigen sich, die Muskulatur spannt sich an – ein uraltes Überlebensprogramm: der Fluchtreflex.
Problematisch wird Angst dann, wenn sie ohne reale Bedrohung auftritt – oder wenn sie im Verhältnis zur tatsächlichen Situation weit überproportional ist. Wenn das Alarmsystem des Körpers anspringt, obwohl keine Gefahr besteht. Wenn Situationen gemieden werden, die das Leben bereichern könnten. Wenn die Angst vor der nächsten Angst selbst zur Belastung wird.

Angst kann viele Gesichter haben.
Und sie kann das Leben – still und schleichend oder in aller Deutlichkeit – erheblich einengen.

Therapiecouch in der Praxis für Hypnosepsychotherapie in Wien 1040 – ruhiger, heller Therapieraum

Woran erkenne ich, dass meine Angst behandlungsbedürftig ist?

Zu dem, was Betroffene häufig schildern, gehören:

Die Angst nimmt so viel Raum im Leben ein dass sie den Alltag zunehmend einschränkt.
Die zunehmende Vermeidung von Situationen, Orten oder Begegnungen – und der schleichende Rückzug, der daraus folgt.
Schlafstörungen und Konzentrationsprobleme, ein Kopf, der nicht zur Ruhe kommt.
Das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren oder nicht mehr man selbst zu sein.
Schwindel und Benommenheit, Zittern, Schwitzen, Übelkeit – der Körper reagiert, als wäre eine Gefahr real, auch wenn sie es objektiv nicht ist.
Ein rasender oder stolpernder Herzschlag, Atemnot, ein Engegefühl in der Brust – Körpersymptome, die so intensiv sein können, dass viele Betroffene zunächst glauben, ernsthaft krank zu sein.
Und nicht selten: das Gefühl, mit der eigenen Angst allein zu sein – und sich dafür zu schämen.
Bei Panikattacken geschieht das alles gebündelt und plötzlich – eine Welle körperlicher und psychischer Symptome, die innerhalb von Minuten ihren Höhepunkt erreicht und sich anfühlt wie eine unmittelbare Bedrohung. Was danach oft bleibt, ist die Angst vor der nächsten Attacke – und ein Kreislauf beginnt, den Betroffene häufig als „Angst vor der Angst" beschreiben.
Diese Beschreibungen dienen der allgemeinen Orientierung und sind kein diagnostisches Instrument – eine fachliche Einschätzung kann nur im persönlichen Gespräch erfolgen.

Wie kann Hypnosepsychotherapie bei Angst helfen?

Angst ist nicht nur ein Gedanke – sie ist eine körperliche Erfahrung, tief im Nervensystem verankert. Genau deshalb greifen rein rationale Ansätze oft nur bedingt: Man weiß, dass die Situation nicht gefährlich ist – und der Körper reagiert trotzdem, als wäre sie es.
In der hypnotischen Trance öffnet sich ein Raum, in dem das Nervensystem Zugang zu tiefer Entspannung und gleichzeitig fokussierter Aufmerksamkeit finden kann. Aus diesem Zustand heraus wird es möglich, die unbewussten Wurzeln der Angst zu berühren – jene Erfahrungen, Überzeugungen und Muster, aus denen die Angst einst entstanden ist.
Das Unbewusste kann neue Wege finden, kann lernen, zwischen echter Gefahr und scheinbarer Bedrohung zu unterscheiden. Sie entdecken den Zugang zu Ihren inneren Ressourcen und lernen, Ihrem Nervensystem Sicherheit zu vermitteln. Sie erleben, wie Angstzustände nachlassen und sich die Kontrolle über das eigene Erleben Schritt für Schritt zurückgewinnen lässt. Sie üben – in einem geschützten Rahmen –, angstbesetzten Situationen zu begegnen, ohne von ihnen überwältigt zu werden. Und Sie schöpfen wieder Vertrauen in Ihre ureigenen Fähigkeiten.

Wie läuft eine Therapie bei Angst und Panikattacken ab?

Erstgespräch

Am Beginn steht immer das Erstgespräch: ein erstes gegenseitiges Kennenlernen. Ich höre zu, verschaffe mir einen Überblick über Ihre Situation, Ihre Beschwerden und Ihre Wünsche. Sie können alle Fragen stellen, die Sie beschäftigen – und in Ruhe spüren, ob Sie sich bei mir gut aufgehoben fühlen.

Verstehen

In den ersten Therapiestunden geht es darum, ein genaues Bild davon zu bekommen, wie Ihre Angst funktioniert: Was löst sie aus? Welche Gedanken, Körpersignale und Verhaltensweisen gehören dazu? Dieses Verstehen ist bereits ein erster wichtiger Schritt – denn was wir kennen, verliert einen Teil seiner Macht.

Begegnen

Dann arbeiten wir auf mehreren Ebenen gleichzeitig: mit dem Körper, mit unbewussten Mustern, mit konkreten Situationen. Die Hypnose ermöglicht dabei einen besonders direkten Zugang – zu den Wurzeln der Angst ebenso wie zu den inneren Ressourcen, die helfen, sie zu überwinden. Ergänzend lernen Sie Techniken zur Selbstregulation, die Ihnen auch zwischen den Stunden helfen.

Abschluss

Das Ziel: dass Angst wieder das wird, was sie sein soll – ein Hinweis, kein Gefängnis. Dass Panikattacken seltener werden und schließlich ausbleiben. Und dass Sie Ihr Leben wieder in dem Umfang leben können, den Sie sich wünschen.

Häufige Fragen zu Angst & Panikattacken

Beides trifft zu – und beides ist wertvoll. In vielen Fällen lässt sich Angst in ihrem Ursprung auflösen, sodass bestimmte Situationen schlicht nicht mehr Angst auslösen. In anderen Fällen verändert sich der Umgang mit der Angst so grundlegend, dass sie das Leben nicht mehr einengt. Was konkret möglich ist, zeigt sich im Prozess – und hängt von vielen individuellen Faktoren ab.

Die körperlichen Symptome einer Panikattacke können denen eines Herzanfalls täuschend ähneln. Medizinisch lassen sie sich durch eine ärztliche Untersuchung klar unterscheiden. Wurde eine körperliche Ursache ausgeschlossen und kehren die Symptome wieder, ist Psychotherapie ein sinnoller nächster Schritt.

Sie bestimmen, wann und wie nah Sie dem Schwierigen begegnen. Wir nähern uns dem gemeinsam, in Ihrem Tempo und mit ausreichend Vorbereitung. Die Hypnosepsychotherapie ermöglicht es, in einem geschützten inneren Raum zu arbeiten – auch ohne direkte Konfrontation.

Das ist sehr individuell und lässt sich vorab nicht pauschal beantworten. Manche Menschen erleben bereits nach wenigen Stunden eine deutliche Veränderung, andere brauchen mehr Zeit – je nach Art der Angst, ihrer Geschichte und dem Ausmaß der Beeinträchtigung. Dies besprechen wir gemeinsam im Erstgespräch.

Da ich als Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision arbeite, ist ist eine (anteilige) Kostenrefundierung durch die Krankenkasse oder Sozialversicherung zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht möglich. Alle Informationen zu Kosten und Rahmenbedingungen finden Sie auf der Informationsseite.

ERSTE HILFE

Techniken bei akuter Angst und Panikattacken

Kontaktieren sie mich gerne.

Wenn Sie sich in dem, was Sie hier gelesen haben, wiederfinden – oder einfach wissen möchten, ob Hypnosepsychotherapie der richtige Weg für Sie sein könnte.

Ileana Mayer-Dobnig

Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision

© 2022– Ileana Mayer-Dobnig / grafikfabrik®