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Beziehungsprobleme in Partnerschaft und Familie

Hypnosepsychotherapie bei Beziehungsthemen und destruktiven Mustern – Praxis im 4. Bezirk Wien

Vielleicht haben Sie sich schon mehr als einmal gefragt, warum es immer wieder so kommt. Warum die Beziehungen in Ihrem Leben – ob in der Partnerschaft, in der Familie, immer wieder mit denselben Menschen – denselben schmerzhaften Verlauf nehmen. Warum bestimmte Dynamiken sich wiederholen, obwohl Sie es diesmal doch anders wollten.

Was sind destruktive Beziehungsmuster – und woher kommen sie?

Beziehungsmuster sind keine bewussten Entscheidungen. Sie entstehen früh – als Antworten auf das, was uns in prägenden Beziehungen begegnet ist. Was wir in der Kindheit erlebt haben – wie Nähe und Abstand gehandhabt wurden, wie Konflikte ausgetragen oder vermieden wurden, was Liebe bedeutete und was sie kostete – all das wirkt im Erwachsenenleben weiter, oft ohne dass wir es bewusst wahrnehmen.
Ein Kind, das Zuwendung nur durch Leistung erhalten hat, wird als Erwachsener möglicherweise dazu neigen, sich in Beziehungen aufzugeben. Jemand, der früh gelernt hat, dass Nähe gefährlich ist, wird vielleicht immer wieder Menschen auf Abstand halten – und sich gleichzeitig nach Verbindung sehnen.
Diese Muster sind ursprünglich Schutzstrategien gewesen – kluge Anpassungen an eine frühe Realität. Das Problem: Sie wirken weiter, auch wenn sich die Realität längst verändert hat. Und sie können in erwachsenen Beziehungen erheblichen Schmerz verursachen – bei einem selbst und bei den Menschen, die man liebt. Was sich zeigt: Das Wiederholen schmerzhafter Beziehungsdynamiken trotz bester Absichten. Schwierigkeiten mit Nähe und Abstand – zu viel, zu wenig, nie das richtige Maß. Anhaltende Konflikte in der Herkunftsfamilie, die das gegenwärtige Leben belasten. Das Gefühl, in Beziehungen immer zu viel zu geben und zu wenig zurückzubekommen – oder umgekehrt. Schwierigkeiten, Grenzen zu setzen oder die Grenzen anderer zu achten. Und manchmal auch: die Ahnung, dass die Art, wie man geliebt wurde, etwas in einem geformt hat – das bis heute nachwirkt.

Beziehungsmuster zu verstehen bedeutet nicht, die Vergangenheit zu verändern. Es bedeutet, im Hier und Jetzt neu wählen zu können.

Therapiecouch in der Praxis für Hypnosepsychotherapie in Wien 1040 – ruhiger, heller Therapieraum

Woran erkenne ich, dass meine Beziehungsmuster mir schaden?

Zu dem, was Betroffene häufig schildern, gehören:

Das Gefühl, in Beziehungen immer dieselbe Geschichte zu erleben, mit unterschiedlichen Menschen.
Eine anhaltende Unzufriedenheit, die sich nicht benennen lässt.
Wiederkehrende Konflikte, die nie wirklich gelöst werden – weil sie eigentlich woanders herkommen.
Ein starkes Gefühl von Einsamkeit, auch in Beziehungen.
Das Gefühl, sich selbst in Beziehungen zu verlieren – oder sich so sehr zu schützen, dass echte Verbindung kaum möglich ist.
Und manchmal: körperliche Symptome, die immer dann auftreten, wenn es in Beziehungen schwierig wird.
Nicht jeder Konflikt und nicht jede Schwierigkeit in Beziehungen ist ein Hinweis auf problematische Muster – Reibung ist Teil des Lebens. Wenn sich Schmerzhaftes aber immer wieder wiederholt, könnte es sich lohnen, genauer hinzuschauen.
Diese Beschreibungen dienen der allgemeinen Orientierung und sind kein diagnostisches Instrument – eine fachliche Einschätzung kann nur im persönlichen Gespräch erfolgen.

Wie kann Hypnosepsychotherapie bei Beziehungsproblemen helfen?

Beziehungsmuster sitzen tief – weit unterhalb der Ebene, auf der bewusstes Nachdenken allein etwas verändern kann. Man kann verstehen, dass man sich immer wieder zu ähnlichen Menschen hingezogen fühlt – und es trotzdem wieder tun. Man kann wissen, dass man zu viel gibt – und sich trotzdem nicht anders verhalten können. In der hypnotischen Trance wird der Zugang zu jenen unbewussten Prägungen leichter, die das Beziehungsverhalten steuern – frühe Erfahrungen, erlernte Überzeugungen über den eigenen Wert und darüber, was in Beziehungen möglich ist.
Das Unbewusste kann diese Muster berühren, verstehen – und beginnen, sie zu verändern.
Sie ergründen Ihre eigene Gefühlswelt und lernen sich dabei selbst besser kennen und verstehen. Sie begegnen vielleicht bislang unbewussten Persönlichkeitsanteilen, die in Beziehungen wirken. Sie entwickeln ein klareres Gespür für Ihre eigenen Bedürfnisse und lernen, ihnen Ausdruck zu geben. Sie erproben neue Formen des Umgangs – in einem sicheren, geschützten Rahmen. Und Sie machen emotional korrigierende Erfahrungen, die zeigen: Es geht auch anders.

Wie läuft eine Therapie bei Beziehungsproblemen ab?

Erstgespräch

Am Beginn steht immer das Erstgespräch: ein erstes gegenseitiges Kennenlernen. Ich höre zu, verschaffe mir einen Überblick über Ihre Situation, Ihre Geschichte und Ihre Wünsche. Sie können alle Fragen stellen, die Sie beschäftigen – und in Ruhe spüren, ob Sie sich bei mir gut aufgehoben fühlen.

Verstehen

In den ersten Stunden geht es darum, die Muster sichtbar zu machen: Wo zeigen sie sich? Woher kommen sie? Was haben sie einmal geleistet – und was kosten sie heute? Dieses Verstehen ist bereits ein erster wichtiger Schritt, denn es macht aus einem diffusen Leiden etwas Greifbares und damit Veränderbares.

Begegnen

Von dort aus arbeiten wir mit der Lebensgeschichte, mit frühen Beziehungserfahrungen, mit den Überzeugungen, die daraus entstanden sind – und mit dem, was Sie sich für Ihre Beziehungen wünschen. Die Hypnose ermöglicht dabei einen besonders direkten Zugang zu den Wurzeln dieser Muster und schafft Raum für neue, korrigierende Erfahrungen.

Abschluss

Das Ziel: dass Sie Ihre Beziehungsmuster nicht mehr nur wiederholen, sondern verstehen – und echte Wahlfreiheit darin gewinnen. Dass Beziehungen nicht mehr nur Erschöpfung und Schmerz bedeuten, sondern wieder Quelle von Verbindung, Wärme und Lebensfreude sein können.

Häufige Fragen zu Psychotherapie bei Beziehungsproblemen

Nein – ich biete Einzeltherapie an. Der Fokus liegt auf dem, was Sie selbst in Beziehungen mitbringen: Ihre Prägungen, Ihre Muster, Ihre Geschichte. Das ist oft der wirkungsvollste Ansatz, denn Beziehungen verändern sich, wenn sich ein Mensch darin verändert.

Nein. Die Arbeit findet mit Ihnen statt – an dem, was Sie mitbringen und was Sie verändern möchten. Was andere tun oder nicht tun, liegt außerhalb des Therapierahmens.

Ja, absolut. Vieles, was uns in Beziehungen belastet, lässt sich am Anfang noch nicht in klare Worte fassen – es ist eher ein Gefühl, eine Ahnung, eine Erschöpfung. Das Gespräch selbst hilft bereits dabei, Klarheit zu gewinnen.

Da ich als Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision arbeite, ist ist eine (anteilige) Kostenrefundierung durch die Krankenkasse oder Sozialversicherung zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht möglich. Alle Informationen zu Kosten und Rahmenbedingungen finden Sie auf der Informationsseite.

ERSTE HILFE

Frühe Signale einer depressiven Entwicklung

Kontaktieren sie mich gerne.

Wenn Sie sich in dem, was Sie hier gelesen haben, wiederfinden – oder einfach wissen möchten, ob Hypnosepsychotherapie der richtige Weg für Sie sein könnte.

Ileana Mayer-Dobnig

Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision

© 2022– Ileana Mayer-Dobnig / grafikfabrik®