Depression
Hypnosepsychotherapie bei Depression und depressiven Verstimmungen – Praxis im 4. Bezirk Wien
Vielleicht ist es kein dramatischer Einbruch. Vielleicht ist es eher eine schleichende Schwere – das Gefühl, dass Farben blasser geworden sind, dass Dinge, die früher selbstverständlich Freude gemacht haben, irgendwie nicht mehr berühren. Dass der Morgen schwer ist. Dass man zwar funktioniert, aber dabei zusieht, wie von weitem.
Was ist Depression – und was ist sie nicht?
Zu den Kernsymptomen gehören anhaltend gedrückte Stimmung, Verlust von Freude und Interesse an Dingen, die früher bedeutsam waren, sowie Erschöpfung, die sich nicht legt.
Depression kann sich auch stark auf das Denken auswirken: Konzentrationsprobleme, Vergesslichkeit, Entscheidungslähmung – kognitive Symptome, die häufig nicht mit Depression in Verbindung gebracht werden.
Depression ist selten ein plötzlicher Einbruch. Meistens verblasst das Leben langsam – bis das Grau so selbstverständlich geworden ist, dass man nicht mehr weiß, wonach man sich eigentlich sehnt.

Woran erkenne ich, dass ich an Depression leiden könnte?
Zu dem, was Betroffene häufig schildern, gehören:
Das Gefühl, zu funktionieren, aber nicht wirklich da zu sein.
Freudlosigkeit – auch an Dingen, die früher Genuss bereitet haben.
Gedanken, die sich im Kreis drehen, meist in Richtung Selbstkritik, Schuld oder Hoffnungslosigkeit.
Körperliche Erschöpfung, die unverhältnismäßig ist.
Rückzug von Menschen und Aktivitäten. Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, die sich anfühlen, als wäre der Kopf in Watte gepackt.
Wie kann Hypnosepsychotherapie bei Depression helfen?
In der hypnotischen Trance öffnet sich ein Raum, in dem das Nervensystem Zugang zu tiefer Entspannung finden kann – ein Zustand, der den Zugang zu unbewussten Prozessen, negativen Selbstbildern und emotionale Mustern ermöglicht.
Wie läuft eine Therapie bei Depression ab?
Erstgespräch
Verstehen
Begegnen
Abschluss
Häufige Fragen zu Depression
Ja – Depression ist eine der am besten behandelbaren psychischen Erkrankungen. Viele Menschen erleben nach einer Psychotherapie eine deutliche und nachhaltige Verbesserung. Rückfälle sind möglich, aber auch sie sind behandelbar – und mit zunehmender Auseinandersetzung mit den eigenen Mustern wird das Fundament stabiler.
Traurigkeit ist eine natürliche menschliche Emotion – sie gehört zum Leben, hat einen Auslöser und klingt mit der Zeit ab. Depression ist etwas anderes: Sie hält an, unabhängig von äußeren Umständen, sie engt das gesamte Erleben ein und greift in Denken, Körper und Verhalten ein. Die Grenze ist nicht immer scharf – aber wenn das Gefühl seit Wochen anhält und den Alltag beeinträchtigt, ist das ein Zeichen, das ernst genommen werden sollte.
Das ist eine Frage, die ich als Psychotherapeutin nicht beantworten kann – das liegt im Bereich ärztlicher Einschätzung. Aber: Psychotherapie und Medikation schließen sich nicht aus, sondern können einander sinnvoll ergänzen. In vielen Fällen ist Psychotherapie alleine sehr wirksam. Was für Sie das Richtige ist, besprechen wir gemeinsam – und wenn eine ärztliche Abklärung sinnvoll erscheint, spreche ich das offen an.
Da ich als Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision arbeite, ist ist eine (anteilige) Kostenrefundierung durch die Krankenkasse oder Sozialversicherung zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht möglich. Alle Informationen zu Kosten und Rahmenbedingungen finden Sie auf der Informationsseite.
ERSTE HILFE
Frühe Signale einer depressiven Entwicklung
Kontaktieren sie mich gerne.
Ileana Mayer-Dobnig
Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision