Trauer, Verlust und Trennung
Hypnosepsychotherapie bei Trauer und Verlusterfahrungen – Praxis im 4. Bezirk Wien
Jemand, den Sie geliebt haben, ist nicht mehr da. Eine Beziehung, die einen wichtigen Teil Ihres Lebens ausgemacht hat, ist zu Ende gegangen. Vielleicht haben Sie Ihre Arbeit verloren – etwas, das nicht nur Einkommen bedeutete, sondern Identität. Vielleicht einen treuen Begleiter auf vier Pfoten, dem Sie nachtrauern und sich dabei vielleicht sogar erklären müssen, warum.
Was passiert, wenn wir trauern?
In der Trauerforschung gibt es verschiedene Modelle, die beschreiben, welche Phasen dieser Weg typischerweise umfasst: das anfängliche Nicht-wahrhaben-Wollen, das Gefühl von Taubheit und Unwirklichkeit. Dann – wenn die Realität des Verlustes sich langsam Bahn bricht – oft Gefühle wie Wut, Schuld, Reue und Sehnsucht.
Dieser Prozess braucht Zeit. Mehr Zeit, als unsere Gesellschaft oder wir uns selbst oft einräumen. Eine tiefe Trauer kann ein Jahr dauern – manchmal auch länger. Das gehört zum Menschsein – und verdient denselben Raum wie jede andere Erfahrung.
Trauer hat ihr eigenes Tempo.
Sie lässt sich nicht beschleunigen – aber sie lässt sich wohlwollend begleiten.

Woran erkenne ich, dass meine Trauer Unterstützung braucht?
Zu dem, was Betroffene häufig schildern, gehören:
Anhaltende Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, eine körperliche Erschöpfung, die sich nicht erklärt.
Gedanken, die immer wieder zum Verlust zurückkehren – kreisend, ohne zur Ruhe zu kommen.
Das Gefühl, anderen zur Last zu fallen, wenn man immer wieder davon sprechen muss – und die Erschöpfung, die entsteht, wenn Trauer keinen Ausdruck findet.
Selbstvorwürfe, weil die Trauer nicht aufhört – oder auch weil das eigene Leben weitergeht.
Ein Rückzug von Menschen und Aktivitäten, die früher Freude gemacht haben.
Und manchmal auch das Vermeiden von allem, was an den Verlust erinnert – weil die Begegnung damit noch zu schmerzhaft ist.
Wie kann Hypnosepsychotherapie bei Trauer und Verlust helfen?
In der hypnotischen Trance öffnet sich ein Raum, in dem das Nervensystem Zugang zu mehr Entspannung und Klarheit finden kann. Ein Zustand, in dem Loslassen möglich wird – die Anspannung, das Funktionieren-Müssen, die Kontrolle. Was dann aufsteigt, sind oft Gefühle, die im Alltag keinen Platz gefunden haben: Traurigkeit, Wut, Sehnsucht und Reue. Das Erleben dieser Gefühle – in einem sicheren, begleiteten Rahmen – ist oft der Beginn echter Trauerarbeit.
Wie läuft eine Therapie bei Trauer und Verlust ab?
Erstgespräch
Verstehen
Begegnen
Abschluss
Häufige Fragen zu Trauer und Verlust
Trauer hat kein Ablaufdatum. Eine tiefe Trauer – nach dem Tod eines nahestehenden Menschen, nach einer langen Beziehung – kann ein Jahr dauern, manchmal länger. Das ist normal. Von einer behandlungsbedürftigen Trauerreaktion spricht man, wenn die Trauer das Leben über einen sehr langen Zeitraum stark beeinträchtigt, wenn sie nicht nachlässt, sondern sich verstärkt, oder wenn sie von anhaltender Depression, starkem Rückzug oder dem Verlust jeglicher Lebensperspektive begleitet wird. Ob das bei Ihnen der Fall ist, besprechen wir gemeinsam.
Verlust ist Verlust, unabhängig davon, was oder wen man verloren hat. Ein Tier kann über viele Jahre ein treuer Begleiter gewesen sein, ein Arbeitsverhältnis ein wesentlicher Teil der eigenen Identität. Das Umfeld versteht das nicht immer – aber in der Therapie hat jeder Verlust seine Berechtigung.
Ja – und es ist eines der häufigsten und am wenigsten besprochenen Erlebnisse in der Trauer. Das Gefühl, dem Verlust gegenüber „untreu“ zu werden, wenn man lacht, genießt oder einfach einen guten Tag hat, ist zutiefst menschlich. Es bedeutet nicht, dass die Trauer nicht echt ist – es bedeutet, dass man lebt. In der Therapie gibt es Raum, genau das anzuschauen: Warum fühlt sich Freude wie Verrat an – und wie darf beides nebeneinander existieren?
Das ist sehr häufig – und oft genau der Grund, warum Trauer stockt. Wenn das, was trauern würde, gleichzeitig kämpfen muss, kommt die eigentliche Trauer zu kurz. In der Therapie gibt es Raum, beides auseinanderzuhalten – den äußeren Konflikt und das innere Erleben – und das zu betrauern, was wirklich betrauert werden möchte.
Da ich als Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision arbeite, ist ist eine (anteilige) Kostenrefundierung durch die Krankenkasse oder Sozialversicherung zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht möglich. Alle Informationen zu Kosten und Rahmenbedingungen finden Sie auf der Informationsseite.
ERSTE HILFE
Frühe Signale einer depressiven Entwicklung
Kontaktieren sie mich gerne.
Ileana Mayer-Dobnig
Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision