Psychosomatik und körperliche Beschwerden
Hypnosepsychotherapie bei psychosomatischen Beschwerden – Praxis im 4. Bezirk Wien
Alle Untersuchungen waren unauffällig. Der Arzt hat nichts gefunden – oder zumindest nichts, was die Intensität dessen erklären würde, was Sie täglich erleben. Und trotzdem ist da dieser Schmerz. Diese Anspannung. Diese körperliche Reaktion, die immer dann kommt, wenn eine bestimmte Situation bevorsteht, ein bestimmter Mensch auftaucht, ein bestimmtes Thema sich nähert.
Was bedeutet psychosomatisch?
Psychosomatisch bedeutet dabei ausdrücklich nicht, dass Beschwerden „eingebildet" sind oder „nur im Kopf" stattfinden.
„Geh Du vor“, sagte die Seele zum Körper, „auf mich hört er nicht. Vielleicht hört er auf Dich.“
„Ich werde krank werden, dann wird er Zeit für Dich haben“, sagte der Körper zur Seele.

Welche Beschwerden können einen psychosomatischen Anteil haben?
Zu dem, was Betroffene häufig schildern, gehören:
Hauterkrankungen wie Neurodermitis, die in stressreichen Lebensphasen häufig aufflackern.
Atemwegserkrankungen wie Asthma, bei denen emotionale Belastungen Schübe begünstigen können.
Migräne und chronische Spannungskopfschmerzen.
Tinnitus – das Ohrgeräusch, das oft dann lauter wird, wenn das Innenleben unter Druck gerät.
Bluthochdruck ohne hinreichende organische Erklärung.
Schilddrüsenfunktionsstörungen, die durch anhaltenden Stress beeinflusst werden.
Rheumatische Beschwerden, bei denen psychische Faktoren den Verlauf mitgestalten.
Erkrankungen im Urogenitalbereich wie eine Reizblase, die nach medizinischer Abklärung und Behandlung in ihrer Symptomatik bestehen bleibt.
Sexuelle Funktionsstörungen wie Vaginismus oder Erektionsstörungen, hinter denen häufig seelische Themen stehen.
Oder sie bessern sich, kehren aber immer wieder zurück, sobald das Leben bestimmte Belastungen bringt. Dieser Zusammenhang lohnt sich anzuschauen.
Wie kann Hypnosepsychotherapie bei psychosomatischen Beschwerden helfen?
Wie läuft eine Therapie bei psychosomatischen Beschwerden ab?
Erstgespräch
Verstehen
Begegnen
Abschluss
Häufige Fragen zu psychosomatischen Beschwerden
Ja – und oft ist es sogar sinnvoll, beides zu verbinden. Psychotherapie und medizinische oder psychiatrische Behandlung schließen sich nicht aus, sondern ergänzen sich. Wenn Sie bereits in Behandlung sind, kann Psychotherapie parallel stattfinden.
Ja – die schmerzlindernde Wirkung von Hypnose ist gut erforscht und anerkannt. In der Trance kann das Schmerzerleben direkt beeinflusst werden – nicht durch Verdrängung, sondern durch eine veränderte Verarbeitung des Schmerzreizes im Nervensystem. Bei chronischen Schmerzen oder Beschwerden, die nach medizinischer Behandlung fortbestehen, kann Hypnosepsychotherapie ein wesentlicher Teil eines umfassenden Behandlungsansatzes sein.
Ja – auch bei Erkrankungen mit klarem organischen Befund kann Psychotherapie einen wesentlichen Beitrag leisten. Sie beeinflusst, wie das Nervensystem mit Schmerz und Symptomen umgeht, stärkt die Selbstregulation und bearbeitet jene seelischen Faktoren, die den Verlauf mitbestimmen. Auch der Umgang mit einer chronischen oder schweren Erkrankung selbst – das Annehmen von Einschränkungen, der Umgang mit Unsicherheit und Angst – ist ein eigenständiges Thema, bei dem Psychotherapie gezielt unterstützen kann.
Da ich als Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision arbeite, ist ist eine (anteilige) Kostenrefundierung durch die Krankenkasse oder Sozialversicherung zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht möglich. Alle Informationen zu Kosten und Rahmenbedingungen finden Sie auf der Informationsseite.
ERSTE HILFE
Frühe Signale einer depressiven Entwicklung
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Ileana Mayer-Dobnig
Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision