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Lebenskrisen und Umbruchsituationen

Hypnosepsychotherapie bei Lebenskrisen und Übergängen – Praxis im 4. Bezirk Wien

Manchmal bricht etwas ein – plötzlich, mit einer Wucht, die den Boden unter den Füßen wegzieht. Eine Kündigung. Eine Diagnose. Ein Verlust, der alles verschiebt. Manchmal schleicht es sich an – leise, über Monate, bis ein Leben, das bisher gepasst hat, auf einmal nicht mehr passt. Die Kinder sind aus dem Haus. Die Rolle, die man so lange gespielt hat, gibt es nicht mehr.

Was ist eine Lebenskrise – und was ist ein Lebensumbruch?

Eine Lebenskrise entsteht, wenn die bisherigen Bewältigungs­strategien nicht mehr ausreichen. Wenn das, was bisher funktioniert hat – die Arbeit, die Beziehung, die Rolle, das Selbstbild – wegfällt, sich verändert oder in Frage gestellt wird. Die innere Balance gerät ins Wanken, und das kann sich sehr unterschiedlich anfühlen: als Lähmung, als Panik, als tiefe Traurigkeit, als Leere, als Wut – oder als ein merkwürdiges Nebeneinander all dieser Zustände.
Ein Lebensumbruch ist etwas Verwandtes, aber nicht ganz dasselbe. Übergänge in neue Lebensphasen gehören zum Menschsein – sie sind normal, manchmal sogar ersehnt. Und trotzdem können sie destabilisieren. Weil mit dem Neuen auch das Alte endet. Weil neue Rollen und Identitäten erst gefunden werden müssen. Weil das, was kommt, noch keine vertraute Form hat.

Krisen sind keine Zeichen des Scheiterns – sie sind Zeichen, dass etwas entsteht, das noch keine Form hat, aber Form annehmen will.

Therapiecouch in der Praxis für Hypnosepsychotherapie in Wien 1040 – ruhiger, heller Therapieraum

Woran erkenne ich, dass ich in einer Krise Unterstützung brauche?

Zu dem, was Betroffene häufig schildern, gehören:

Eine Kündigung, eine Diagnose, ein Verlust – und das Gefühl, dass der Boden unter den Füßen weggerutscht ist.
Ein Lebensübergang wie Elternschaft, das leere Nest, die Menopause oder der Eintritt in den Ruhestand – und plötzlich die Frage: Wer bin ich, wenn diese Rolle wegfällt?
Eine tiefe Sinn- oder Identitätskrise, die sich nicht durch äußere Veränderungen erklären lässt – das Gefühl, das bisherige Leben gelebt zu haben, ohne sich wirklich gefragt zu haben, ob es das eigene ist.
Anhaltende Orientierungslosigkeit, die sich nicht legt.
Das Gefühl, im Kreis zu denken, ohne vorwärtszukommen.
Eine Erschöpfung, die nicht von äußerer Belastung kommt, sondern von der inneren Anspannung des Nicht-Wissens.
Schlafprobleme, Grübeln, Rückzug.
Die leise aber anhaltende Frage – Ist das alles? – oder die Ahnung, dass da etwas möglich wäre, aber man weiß nicht, wie man dahin kommt.
Nicht jede Krise braucht psychotherapeutische Begleitung – manches trägt sich selbst. Aber es gibt Zeichen, die darauf hindeuten, dass es lohnend wäre, sich begleiten zu lassen.
Diese Beschreibungen dienen der allgemeinen Orientierung und sind kein diagnostisches Instrument – eine fachliche Einschätzung kann nur im persönlichen Gespräch erfolgen.

Wie kann Hypnosepsychotherapie in Lebenskrisen helfen?

In einer Krise ist der Verstand oft besonders beschäftigt – er dreht sich, plant, analysiert, bewertet. Und kommt dabei häufig nicht weiter, weil das, was er braucht, tiefer liegt: ein Zugang zur eigenen inneren Weisheit, zu dem, was man wirklich will und wer man wirklich ist – jenseits von Erwartungen, Rollen und Anforderungen.
In der hypnotischen Trance öffnet sich ein Raum, in dem sich das Denken beruhigen kann – und darunter tauchen Bilder, Gefühle und Impulse auf, die im Wachalltag kaum zu Wort kommen.
Das Unbewusste weiß oft mehr als der bewusste Verstand – es kennt die eigenen Werte, die eigenen Sehnsüchte, die eigene Richtung. In der Trance kann dieser Kontakt neu hergestellt werden.
Sie sammeln innere Ruhe und Kraft in einer Phase, die beides besonders fordert. Sie ergründen, was diese Krise von Ihnen will – welche Veränderung, welche Entwicklung sich dahinter verbirgt. Sie entdecken eigene Potenziale und Ressourcen, die Sie vielleicht längst aus den Augen verloren haben. Und Sie lassen Entwicklung zu – in Ihrem Tempo, in Ihrer Richtung.

Wie läuft eine Therapie bei Lebenskrisen und Umbrüchen ab?

Erstgespräch

Am Beginn steht immer das Erstgespräch: ein erstes gegenseitiges Kennenlernen. Ich höre zu, verschaffe mir einen Überblick über Ihre Situation, Ihre Geschichte und Ihre Wünsche. Sie können alle Fragen stellen, die Sie beschäftigen – und in Ruhe spüren, ob Sie sich bei mir gut aufgehoben fühlen.

Verstehen

In den ersten Stunden geht es darum, ein Bild zu bekommen: Was ist passiert – äußerlich und innerlich? Was geht verloren – und was könnte entstehen? Was braucht diese Phase von Ihnen? Diese Fragen sind eine Einladung zur Selbstbegegnung.

Begegnen

Von dort aus arbeiten wir mit dem, was da ist – mit der Verwirrung ebenso wie mit den Ansätzen von Klarheit, mit dem Schmerz des Loslassens ebenso wie mit der Neugier auf das, was kommt. Die Hypnose ermöglicht dabei einen direkten Zugang zu inneren Ressourcen und zu einem tieferen Verständnis der eigenen Lebensthemen.

Abschluss

Das Ziel: nicht das schnelle Überwinden einer Krise, sondern das wirkliche Durchschreiten – so dass Sie auf der anderen Seite mehr von sich selbst kennen als zuvor.

Häufige Fragen zu Lebenskrisen und Umbruchsituationen

Nein – eine Lebenskrise ist zunächst eine menschliche Reaktion auf außergewöhnliche Belastungen oder Veränderungen, keine Diagnose. Psychotherapie in einer Krise bedeutet nicht, dass etwas fundamental falsch ist – es bedeutet, dass man in einer schwierigen Phase professionelle Begleitung in Anspruch nimmt.

Viele Menschen kommen in einer Phase tiefer Unklarheit – ohne benennen zu können, was sie belastet oder wohin sie wollen. Genau dafür ist die Therapie da: um gemeinsam Klarheit zu entwickeln, die allein schwer zu finden ist.

Ja – das kann ebenso eine Form einer Krise sein: wenn äußerlich alles in Ordnung ist, aber innerlich etwas fehlt oder nicht mehr stimmt. Das Gefühl, ein Leben zu leben, das sich nicht wie das eigene anfühlt, verdient genauso viel Aufmerksamkeit wie eine äußere Erschütterung.

Da ich als Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision arbeite, ist ist eine (anteilige) Kostenrefundierung durch die Krankenkasse oder Sozialversicherung zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht möglich. Alle Informationen zu Kosten und Rahmenbedingungen finden Sie auf der Informationsseite.

ERSTE HILFE

Frühe Signale einer depressiven Entwicklung

Kontaktieren sie mich gerne.

Wenn Sie sich in dem, was Sie hier gelesen haben, wiederfinden – oder einfach wissen möchten, ob Hypnosepsychotherapie der richtige Weg für Sie sein könnte.

Ileana Mayer-Dobnig

Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision

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