Frauenthemen
Hypnosepsychotherapie für Frauen – Praxis im 4. Bezirk Wien
Frauen tragen viel – die Anforderungen des Alltags, die Bedürfnisse anderer, die Erwartungen, die an sie gestellt werden. Und oft kaum noch hörbar: die eigenen. Dazu kommen die Übergänge, die das Leben als Frau mit sich bringt: Körperliche Veränderungen, die das Selbstbild verschieben. Rollen, die sich wandeln oder wegfallen.
Was bedeutet weibliches Erleben – und warum verdient es einen eigenen Raum?
Weibliche Identität ist kein Zustand – sie ist ein Prozess. Und dieser Prozess verdient Begleitung.

Woran erkenne ich, dass frauenspezifische Themen therapeutische Unterstützung verdienen?
Zu dem, was Betroffene häufig schildern, gehören:
Gefühle in Verbindung mit einem Schwangerschaftsbbruch, die sich schwer einordnen lassen: Traurigkeit, Schuldgefühle, das Kreisen um die Frage, ob es richtig war – manchmal auch Erleichterung, und dann Scham über die Erleichterung.
Die stille Trauer nach einer Fehlgeburt – ein Verlust, der häufig allein getragen wird, weil das Umfeld nicht weiß, wie es reagieren soll, oder weil man selbst nicht sicher ist, ob man trauern darf.
Der Übergang zur Mutterschaft: Identitätsverlust, Überforderung, tiefe Einsamkeit – neben einem gesellschaftlichen Bild, das wenig Raum für Ambivalenz lässt.
Postpartale Stimmungseinbrüche, die oft nicht als das erkannt werden, was sie sind.
Der Übergang in Perimenopause und Menopause – mit körperlichen Veränderungen, aber auch mit Fragen an das Selbstbild, das Alter und das, was kommt.
Das Gefühl, ein Leben zu führen, das nicht ganz das eigene ist – Rollen, die irgendwann übernommen wurden, ohne dass je wirklich gefragt wurde: Will ich das? Ist das meins?
Tiefe Prägungen darüber, wie eine Frau zu sein hat, was sie leisten soll und welche Gefühle sie zeigen darf – und das Spüren, dass sich das allein durch Nachdenken nicht verändern lässt.
Wie kann Hypnosepsychotherapie für Frauen hilfreich sein?
In der hypnotischen Trance öffnet sich ein Raum, in dem das Nervensystem Zugang zu tiefer innerer Ruhe finden kann – ein Zustand, in dem das Nervensystem loslassen kann und das Unbewusste zu Wort kommt.
Sie entdecken wieder den Zugang zu sich selbst – zu dem, was Sie wirklich wollen, wirklich brauchen, wirklich fühlen. Sie lernen, Ihre eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und ihnen Raum zu geben. Sie bearbeiten das, was Sie tragen – Verluste, Entscheidungen, Übergänge, Prägungen. Und Sie nehmen Ihre eigene Weiblichkeit liebevoll an und integrieren sie in den Alltag.
Wie läuft eine Therapie bei Frauenthemen ab?
Erstgespräch
Verstehen
Begegnen
Abschluss
Häufige Fragen zu Frauenthemen in der Psychotherapie
Ja – und oft ist genau das Nicht-Wissen der Anfang. Ein diffuses Gefühl, eine Erschöpfung ohne Namen, das Spüren, dass etwas nicht stimmt – das reicht vollkommen. Das Gespräch selbst bringt Klarheit.
Viele Frauen sind so daran gewöhnt, zu tragen und zu funktionieren, dass die Idee, sich Unterstützung zu holen, sich falsch oder schwach anfühlt. Das ist sie nicht. Sich Hilfe zu suchen, ist keine Niederlage – es ist eine Entscheidung für sich selbst.
Nein – es ist nie zu spät. Manches braucht Zeit, bis man bereit ist, hinzuschauen. Und oft ist genau dieser Moment, in dem etwas an die Oberfläche drängt, der richtige.
Diese Erfahrungen gehören zu den am häufigsten still getragenen – weil kein Raum da war, weil die Worte gefehlt haben, weil man dachte, man sollte das alleine schaffen. Aber sie verdienen Aufmerksamkeit. Und Sie verdienen einen Raum, in dem das, was Sie tragen, wirklich gehört wird – ohne Bewertung, ohne Vorannahmen darüber, was Sie fühlen sollten oder dürfen.
Da ich als Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision arbeite, ist ist eine (anteilige) Kostenrefundierung durch die Krankenkasse oder Sozialversicherung zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht möglich. Alle Informationen zu Kosten und Rahmenbedingungen finden Sie auf der Informationsseite.
ERSTE HILFE
Frühe Signale einer depressiven Entwicklung
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Ileana Mayer-Dobnig
Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision